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Sonntag, 5. Juli 2015

05.07.2015 "deine Zeit."

Ich hab dir alle Zeit der Welt gegeben
und jetzt hast du keine Zeit mehr für mich.

Und ich hab Verständnis aufgebracht, dafür, dass du dir unsicher bist und du nicht weißt ob eine Beziehung mit uns beiden klappen könnte, ob du das überhaupt willst.

" Nimm dir die Zeit dir du brauchst", habe ich gesagt.
Und ich habe gehofft, dass ich dich überzeugen kann, davon, dass das mit uns funktionieren kann.

"Wir müssen ja nicht sofort zusammen sein", habe ich gesagt.
Doch! Ich will jetzt, sofort, mit dir zusammen sein.
Da brauche ich keine Zeit zum Nachdenken!

Und du hast dich sicher gefühlt, solange du mein Verständnis hast.
Aber weißt du, du darfst nicht alles glauben was ich dir sage
Ich bin verliebt und kann nicht mehr klar denken. Und ich würde dir die Welt versprechen, wenn du deine danach mit mir teilen würdest...

Jetzt bringt mich dein Zögern um. Und die Zeit die du für alles brauchst, nur nicht für mich!
Für ein Treffen mit mir hast du keine Zeit mehr, du hast keine Zeit mehr mir in WhatsApp zuschreiben, von einer "guten Morgen" Nachricht ganz zu schweigen, mich anzurufen oder dich einfach irgendwie zu melden.

Ich glaube nicht, dass du noch über uns nachdenkst, du kannst die schönen Sommertage noch genießen, mit deinen Freunden, denen du Zeit schenkst.
Meine Zeit!

Wenn ich in den nächsten Wochen dann mal einsehen werde, dass ich dich verloren habe, kann ich vielleicht auch mal etwas anderes machen, als an dich zu denken.
Vielleicht habe ich auch wieder ein bisschen Zeit für mich.
Aber es war schön mit dir, und du fehlst mir.
Du und unsere gemeinsame Zeit!

Dienstag, 23. Juni 2015

23.06.2015

Dein Timing ist perfekt.
Du sagst die richtigen Dinge im richtigen Moment, schweigst genau dann, wenn es am nötigsten ist.

Du schaust mich an, wie das sonst keiner vorher geschafft hat. In genau dem Augenblick, in dem du ganz tief rein blickst.
Ziehst mich an dich im Schlaf, grad wenn ich dran zweifle, ob das wirklich so das Wahre ist mit uns.
Nimmst meine Hand, wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich nicht vielleicht doch nur das Mädchen für eine Nacht war.

Ich habe immer allen gesagt: Such dir jemanden, der deine Musik hört und sich nicht vorstellen kann, jemals wieder zu etwas anderem zu tanzen.
Und du tanzt! Folgst meinem Rhythmus, machst die richtigen Pausen, folgst den Höhen und Tiefen.

Du fragst nach kleinen Einzelheiten, genau dann, wenn ich mich wundere, ob du mich denn auch wirklich wahrnimmst.
Oder ob ich mir das vielleicht alles einbilde.

Bist du nur ein Hirngespinst oder endlich jemand, der die Welt durch die selben, wunderbar bunten Gläser sieht wie ich?
Der Menschen liebt und deswegen Fragen stellt.
Der Dinge fühlt und sich deswegen Gedanken macht.
Der nicht verletzen will, sondern liebt.

Aber wenn du das wärst, dann würde ich jetzt in deinen Armen liegen, anstatt allein auf meinem Sofa in die Wolken zu starren.
Oder nicht?

Denn du meinst, es würde grade nicht passen, genau diesmal nicht.

Doch was, wenn Timing gar nicht perfekt sein kann und wir unseren Einsatz schon längst verpasst haben?

Dann bleibst du wohl mein Hirngespinst, meine Wunschbesetzung.
Dann tanzt du wohl bald schon zu der Musik einer anderen und nicht nur Nachts.

Montag, 8. Juni 2015

Illusion der Liebe

Und nun sitze ich da.
Versuche, auf Papier zu bringen, was sich schon in meinen Gedanken kaum ordnen lässt.
Fühle mich leer, und doch ist da so viel, das raus muss.
Versuche, das aus meinem Herzen zu reißen, was immer wieder aufs neue meine Realität zerstört: Die Illusion. Die Illusion der Liebe.
Die Schmetterlinge schlüpfen immer viel zu schnell. 
In meinem Bauch, meine ich. 
Und Schuld daran ist nur mein Hang zur Illusion. 
Oft schaffe ich, das Gefühl im Magen zu vertreiben. Die Schmetterlinge früh genug davonfliegen zu lassen, ohne, dass ein zerrendes Gefühl bleibt. Manchmal allerdings gelingt das nicht, und sie hinterlassen einen Haufen Scherben. Kein gebrochenes Porzellan, nur mein Herz aus Glas zerbricht. 
So einer dieser Momente ist nun wieder gekommen. 
Vielleicht nicht von Anfang an absehbar, denn anfangs waren meine Hoffnungen womöglich noch berechtigt. Jedoch habe ich mich der Illusion wieder einmal viel zu schnell hingegeben. Habe zugelassen, dass die Schmetterlinge schlüpfen - viel zu schnell, schon wieder.
Nun sitze ich da. Fühle mich leer. Verlassen. 
Wieder bin ich nicht "die Eine".
Wieder bin ich nur die, die mit spärlichen Trostpreisen vom Spielfeld zieht. Die Person, die man zwar unheimlich gerne mag. Vielleicht sogar durchaus attraktiv. So für ein paar Nächte oder auch eine längere Affäre. Aber dennoch nur die Person, die man mag. Für mehr reicht es eben nicht. 
The winner takes it all. Und das bin ich nicht, keine Gewinnerin. ich bekomme meine Wünsche nur in Gedanken und Träumen erfüllt. In meiner Illusion eben. Der Illusion der Liebe. Gut, dass sich mein Herz aus Glas auch diesmal wieder notdürftig kleben lässt.

Dienstag, 13. Januar 2015

13.01.2014 Wintersonne

Sie ist wieder da. Die warme, helle und trostspendende Sonne. Hoch oben am Himmel steht sie und lächelt mich an. Fordert mich auf wieder zu leben. Nach Wochen eines wolkenverhangenen Himmels, voll mit Stürmen, Regen und Schnee.
Nach allem was passiert ist steht sie dort oben und will das ich weiter mache.
Die warmen Sonnenstrahlen die meine Haut berühren und meine Nase sanft kitzeln, können sie auch mein Herz wieder wärmen?
Können sie die unendlich vielen kleinen Eiskristalle schmelzen in die mein Herz zerfallen ist und jedes einzelne Teil wieder an seinen Platz fließen lassen?
Die Wahrheit ist das ich es nicht weiß.
Nach all dem Schmerz, dem ganzen Hin und Her und der Angst. Zu tief sitzt die Verzweiflung immer noch.
Er ist gegangen ohne jemals bei mir gewesen zu sein. Ohne ein Wort der Erklärung. Auf die Aussprache warte ich heute noch. Die zwei längsten Wochen meines so jungen Lebens.
Ein frohes neues Jahr hat er mir gewünscht. Und ich wollte sterben. War gelähmt davon, dass er wirklich glaubt ich könnte jemals glücklich damit werden ihn jeden Tag zu sehen.
Glücklich damit, dass das mit uns niemals so ‚echt’ war wie wir es uns immer beteuerten. Glücklich damit, dass er einfach so tut als wäre nie irgendwas gewesen, als hätte es uns nicht gegeben.
Glücklich damit, dass mich die Frage warum innerlich zerfrisst, ich mir jede Schuld gebe, und er kein einziges Wort sagt was überhaupt los ist.
Froh soll dieses Jahr also für mich werden. Und ich will sterben. Dann wird vielleicht wenigstens sein Jahr glücklich. Denn wenn ich mir einer Sache bewusst bin, dann dass ich ihn trotzdem liebe. Ich weiß das klingt komisch und ich habe das auch erst über meinen Ex gesagt nunja ich habe das etwas zu spät erkannt.
Ich habe Angst dass ich ihn noch eine gefühlte Ewigkeit lieben werde
Habe Angst mir selbst die Prognose festzustellen, dass er wirklich der eine war, den ich ewig lieben werde. Denn die Liebe ist nicht wie die Depression. Die Depression ist feststellbar, behandelbar, vergänglich. Die Liebe ist ein unberechenbares Gefühl. Wie ein Glücksspiel, das mit Wahrscheinlichkeiten näher bestimmt, aber nie gelöst werden kann.
Und es gibt im Leben Dinge die sicher sind, zum Beispiel dass wir leben um irgendwann zu sterben. Denn nur dieses Wissen gibt den Menschen den Willen zum leben. Die Begrenzung unserer verfügbaren Zeit macht sie so wertvoll.
Und die Sonne wird jedes Jahr wieder kommen, denn sie ist niemals wirklich weg, auch wenn die Wolken vor ihr ziehen. Der Wind wird immer wieder zu einem Sturm werden und dieser wird auch immer wieder abklingen. Der Regen wird zu Schnee, der Schnee zu Regen und die Sonne wird ihn trocknen. Es wird Tag, es wird Nacht. Und es wird gute Zeiten geben und schlechte Zeiten. Und meine innere Verzweiflung ist trotz diesem Wissen längst nicht verschwunden. Aber wenn einer der ersten starken Sonnenstrahlen nach solch schrecklichen kalten Tagen durch mein Fenster auf mich fallen und ich kurz die Wärme spüre, dann sehe ich ein kleines bisschen Hoffnung.

Montag, 5. Januar 2015

05.01.2015: Die Sache mit dem Vertrauen

Wenn ich in den letzten Tagen nur etwas bemerkt habe. Dann das
  1. Shots sind nichts für mich.
  2. Sprachmemos im betrunkenen Zustand sind extremst peinlich.
  3. Freunde sind extrem wertvoll.
  4. Ich liebe Patrick.
Mittlweile habe ich erfahren, dass ich bevor ich mit H. Gestresst habe einem Mitbwohner erzählt habe dass es mit ihm einfach noch zu früh war und dass ich einfach noch zu sehr P. hänge.. und als man mich ins Bett getragen hatte und sich zwei um mich gekümmert haben habe ich auch ständig nach ihm gefragt. Auch die Frage „scheiße warum trinkst du auch so viel“ hab ich mit „man.. ich liebe ihn..“ beantwortet.. Ob H. Oder P. Wussten sie in diesem Moment selbst auch nicht..
ich denke nur an ihn. Auch als ich mit H. Kurz geschrieben hatte, ich hatte nur P. Im Kopf. Er fehlt mir so schrecklich sehr, er hat an Silvester noch von einer Beziehung geredet dass kann doch nicht alles weg sein? Klar. Das mit dem 22 Jährigen war scheiße aber ich war betrunken wie noch was. Ich nehme das nicht als entschuldigung - Würde ich niemals! Aber P. Hat auch schon einige Fehler gemacht als er betrunken war.. und auch nicht gerade die kleinsten..

„Du fehlst mir“
„haja wie vielen Kerlen schreibst du das^^“
„dir“
„jojo“

er vertraut mir einfach mal gar nicht mehr. Er denkt ich bin die letzte Hure. Das kann doch nicht sein. Er und ich haben es doch immer hinbekommen?

„bedeute ich dir wirklich gar nichts mehr?“
„Ich will nicht mehr ich kann dir nicht vertrauen, lösch meine Nummer!“

Ich hatte daraufhin wirklich mein Herz ausgeschüttet ich habe noch nie in meinem Leben, einem Jungen so gesagt dass ich ihn liebe, und so um ihn gekämpft. Er antwortete mit „lösch sie“ Kennt ihr das Gefühl, dass ihr denkt dass ihr ertrinkt? Dass euch die Luft wegbleibt? Dass ihr euch so unwohl fühlt dass ihr wegrennen wollt, aber es geht nicht weil ihr eigentlich nur von euch selbst wegrennen wollt? Dass ihr so ein schlechtes Gewissen habt dass euch schlecht wird? So habe ich mich gefühlt. Es tut so schrecklich weh von der Person die man liebt so verachtet zu werden, vor allem wenn du weißt dass sie dich eigentlich liebt. Aber einfach nicht mehr anders handeln will weil du sie so extrem verletzt hast.


Samstag, 3. Januar 2015

03.01.2014 "Absturz Pt.3"

Okay also meine Mitbewohner wissen von nichts und H. Will mir nicht mehr antworten. Ich will doch nur wissen was ich gemacht habe.. Letzte Chance. Vincent, auch ein Mitbewohner aber wohl der einzige der von der WG mit meinem Freund wirklich befreundet ist. „Vincent?“ „WAS -.-“ Okaay. Ich schätze da habe ich auch was gut zumachen. Nach längerem nachfragen habe ich von ihm erfahren, dass ich ihn geohrfeigt habe und als er nach mir schauen wollte weil ich geweint hatte wegen H. Habe ich ihn nochmal angestresst. Gott ihr könnt euch nicht vorstellen wie schrecklich ich mich gefühlt habe, es tut mir alles so leid. Ich wollte nie jemanden so verletzen. 
Ich hatte Glück H. Hat mir Abends nach 3 Tagen mal geantwortet, aber auch nur als ich ihn auch noch in Facebook geschrieben hatte. „So extrem wie du mich angestresst hast, hab ich darauf keine Lust mehr“. Okay also er hasst mich, verständlich, aber warum? Was hab ich gesagt? Keine Antwort.

Donnerstag, 1. Januar 2015

01.01.2015 "Absturz Pt.1"

Ich glaube ich bin noch nie in meine Leben so schlecht aufgewacht. Kopfschmerzen bis zum geht nicht mehr und die Feststellung – ich weiß einfach gar nichts mehr von gestern! - Nun gut, so schlimm kann es schon nicht gewesen sein, erstmal Wasser trinken. Nein, auch keine Gute idee. Kids wenn ihr so viel getrunken habt dass ihr zusammenbricht und eure Freunde schon den Kranknewagen rufen wollen, dürft ihr am nächsten Morgen auch kein Wasser trinken, es kommt nur wieder raus. Gut als ich Nachmittags eine Stunde nicht mehr kotzen musste, bin ich das erste mal wieder zu den anderen. (Keine Angst, ich habe keine schlechten Freunde, sie haben natürlich immer wieder reingeschaut ob alles okay ist) Ich hatte immer noch keine Ahnung was passiert ist, also schien mir das schlauste einfach mal in mein Handy zuschauen, natürlich hab ich als erstes die Nachrichten mit meinem Ex gelesen.. Okaaay komisch? Aber noch komischer war, dass mich der Kumpel von meiner Freundin die ganze Zeit so komisch angestarrt hat. „OKAY. WAS?! Ja ich seh fertig aus, deswegen musst mich nicht so anstarren, du siehst auch nicht besser aus?“ - „Nein, Nein. Deswegen ist es nicht. Hast du schon mit deinem Freund geschrieben? Hast du ihm das von uns erzählt?“ Okay. Ich habe also mit einem 22 Jährigen rumgemacht, wir lagen zusammen in meinem Bett aber wie viel genau da lief wollte ich dann doch nicht nachfragen, davor hatte ich zu große Angst. Gott Sei Dank, ist dann auch ziemlich schnell eine Freundin gekommen. „Alles klar? Wie geht’s deinem Kopf. Ist ja ne ziemliche Beule geworden..“ Von ihr erfuhr ich dann dass ich auf dem Klo zusammengebrochen bin und sie mich dann auch noch umgezogen hat, da ich vollgekotzt war und ich das selbst nicht mehr geschafft habe.. „Du weißt nicht zufällig was mit Schatz war?“ - „ Nein tut mir leid. Ich weiß nur dass ihr euch extremst gestritten habt. Und er dann fluchend abgehauen ist und du in dein Zimmer gerannt bist“ Das waren mir dann doch zu  viele Infortmationen, also hab ich das erste mal getraut in das Klo zu schauen, da war bestimmt niemand der mich nerven konnte. Das kann doch alles nicht sein! Es war doch erst noch alles gut? Schatz und ich waren doch in einer guten Beziehung? Also fing ich an meine Kotze von dem Spiegel, von der Wand und von der Tür zu putzen und überlegte was alles war. „Na, scheiße war ich Betrunken“ Toll, mein Ex hat mir jetzt gerade noch gefehlt, aber ich freute mich, er hat von einer Beziehung geredet. ER VON EINER BEZIEHUNG. Aber ich hab mit einem 22 Jährigen rumgemacht? Also beschloss ich ihm von dem Abend zu erzählen. Er wollte nichts mehr von mir wissen. Ich schaute ob mein Freund schon on war, natürlich, er schrieb mir nicht mehr. Also rief ich meinen Papa an, ich wollte hier nur noch weg.. eine dreiviertel Stunde später war er da, und ich konnte mich erstmal nochmal daheim ins bett legen und schlafen. 

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Ich wünsche euch allen auch noch ein tolles Jahr. Ich hoffe ihr hattet einen tollen Start :) 

Freitag, 26. Dezember 2014

Alter Text.

Ich weiß, ich sollte vernünftig sein; du tust mir nicht gut. Wir klammern uns aneinander auf der Suche nach Halt, oder klammere ich mich an dir fest? Du bist was ich suche, aber du ziehst mir den Boden unter den Füßen weg. Ich strebe nach jedem Moment deiner Aufmerksamkeit, lauere auf jede Berührung. Doch du berührst mich nicht mit dem Herzen, du trittst mich mit deinen Füßen, ohne es überhaupt zu merken. Du zerreißt jeden seltenen Moment von nicht körperliche Nähe, ich auf dir liegend, den Kopf an deine Schulter gepresst, "Es ist kalt hier", doch die Kälte kommt nicht von draußen, ich friere nicht.
Ich möchte möchte mehr sein wie ein Kuss, wie Sex, Ich möchte deine Hand in meine nehmen; Ich möchte wissen was du denkst, Ich möchte in Teil von deinem Leben sein. Ich kann nicht und ich weiß, dass es nicht geht. Du würdest dich mir entziehen, einen oberflächlichen Kommentar hinwerfen, du kannst keine Emotionen zeigen, hast du gesagt. Und ich bin niemand, für den du es versuchen würdest, schließlich sind wir nicht zusammen.
Wenn ich mit dir zusammen bin, bist du alles was zählt und auch, wenn du nicht bei mir bist, kreist alles ständig um dich. Was soll ich tun, ich habe nicht den Mut und die Kraft dir zu sagen, dass du gehen sollst, nimm die Erinnerungen, die ich an dich hab, außer unsere ersten Treffen, über die noch ein ganz besonderer Zauber lag.
Ich will endlich verstehen, was uns miteinander verbindet, und nicht nur, um es meinen Freunden endlich erklären zu können. Ich muss es selbst begreifen. Ich weiß nicht, was ich für dich fühle, ob da mehr ist als Sympathie und Anziehung, Freundschaft und Zuneigung; ich weiß, ich kann auch ohne dich.
Ich will dir so vieles sagen, so vieles mit dir erleben, aber ich weiß, wir wissen beide, du bist nicht der Richtige, und ich bin es auch nicht. Gestern hab ich mir noch gewünscht mit dir duch die Straßen zu gehen, die Reflektion der Lichter in deinen Augen zu sehen. Heute habe ich deinen Vorschlag, noch einen Nachtspaziergang zu machen, ausgeschlagen. Ich wollte noch eine Stunde mit dir allein sein, deine Nähe spüren, vielleicht ein letztes Mal.

Samstag, 20. Dezember 2014

20.12.2014 "Ich liebe dich"

Das Lächeln auf meinem Gesicht - das neue Lebensgefühl - die Kraft alles zu schaffen - das Gefühl der Geborgenheit - die Stunden voller Glück - Das Kribbeln im Bauch - die neuen Erlebnisse - die Zweifel die schwinden - all das, das löst du in mir aus und noch so viel mehr.

Du bist mehr als nur ein Freund - du bist meiner. Du bist die Person, die ich dachte nie zu finden. Du nimmst mich wie ich bin und ich bin ich, wenn du bei mir bist. Du gibts mir das Gefühl der Vollkommenheit. Mit dir fühlt sich alles so verdammt richtig an, so machbar und nicht unerreichbar. So wunderschön, dass ich es kaum glauben kann.

Ich wache neben dir auf und könnte vor Glück weinen. Kann es kaum fassen, dich neben mir zu haben, dass ich mich an dich kuscheln darf. Dein perfektes Parfüm zu riechen, dich zu fühlen, dich zu küssen und dich meinen Freund nennen zu dürfen.

Ich habe keine Angst mehr von einer Gemeinsamen Zukunft zu reden, denn ich bin nicht mehr voller Zweifel. Egal wo unserer gemeinsamer Weg hinführt, ich gehe ihn mit dir - ohne Zweifel, ohne Geheimnisse. Du bist diese eine Person mit der ich noch lange zusammen sein möchte. Ich liebe dich.

Freitag, 19. Dezember 2014

19.12.2014: Das Jahrmarkt-Gefühl

Ein Haufen kleiner bunter Scherben ist alles was über bliebe, wenn man ein Kaleidoskop auseinander nehmen würde, man müsste es nicht einmal zerschlagen, sondern nur vorsichtig öffnen. Das ist nichts neues und daher keine erschütternde Erkenntnis, aber ist es nicht ein schönes Sinnbild? -Das augenscheinlich Wundervolle, Das Schöne das Makellose ist nur ein müder Trick bauend auf ein paar Glasscherben und leicht begeisterungsfähigen Menschen. Ist das Kaleidoskop nicht vielleicht ein Sinnbild für ein Gefühl, dessen Namen ich nicht kenne.. Das Gefühl von Verliebtheit nur der Verliebtheit wegen. Gibt es solch ein Gefühl, solch eine verarsche unserer Empfindung? Ich denke ja, zum Beispiel, wenn man ohne besondere Aussichten im Nieselregen steht, auf den Bus wartet, die eigenen Gedanken schweifen lässt und mich Regen tänzeln lässt und so gerne etwas bestimmtes, etwas was einen ausfüllendes Gefühl geben würde. Ein Gefühl wie ein Jahrmarktbesuch. Ein leichtes Kribbeln im Bauch durch das Kettenkarussell, welches sich immer zu schnell, aber doch nie schnell genug dreht. Das Gefühl, wie in der hoch schnellenden Gondel jegliche Bodenhaftung zu verlieren. Geblendet durch das viele Geglitzer und die Neonlichter hat man den Eindruck in einer anderen Welt zu stecken. Das Gekicher anderer fremder Menschen, die dröhnige Stimme des Autoscooterbetreibers, quietschende Kinder verwirren die eigene Wahrnehmung und lassen das eigene Lächeln zu einem adrenalingepushten Dauergrinsen erstärken... - Wenn all diese Empfindungen einen außerhalb eines Jahrmarktes beschleichen, dann ist dies klar zu benennen: Verliebtheit.
Wunderschön wie die Bilder des Kaleidoskops, allerdings nicht von vielen Scherben erzeugt, sondern von Menschenhand gemacht; von dem Menschen dem dein Herz gehört.
Doch was ist, wenn man diese Verliebtheit wie ein Kaleidoskop auseinander nimmt? Führt das nicht zu schrecklichen Enttäuschungen ähnlich wie bei unserem Kaleidoskop? Führt es nicht zu Fällen, in denen die Verliebtheit vielmehr ein Produkt der Einsamkeit und Sehnsucht ist? Der Sehnsucht nach einem schönem "Jahrmarkt"-Gefühl das einem überkommt, wenn man auf seinen Bus wartet, aber niemand auf einen. Es sind dann Fälle in denen Menschen meinen schwer verliebt zu sein, sich in Wirklichkeit aber bloß nach dem Kick des Jahrmarktes sehnen und den Wunsch danach auf die naheliegendste projizieren. Und ist das nicht der Moment, in dem viele, als Projektionsfläche der Emotionen wahrhaft verliebte Herzen brechen? - in viele kleine bunte Scherben..
 

Sonntag, 14. Dezember 2014

14.12.2014 - „Ich will nur dich“

Das ständige hin und her macht mich noch verrückt. Aber so weit wie wir jetzt waren, waren wir noch nie. Du hast es gesagt dass du mich liebst, betrunken und nüchtern. Und ich weiß dass ich dich liebe, und das keiner, einfach keiner, momentan dir das Wasser reichen könnte. Egal wie verschieden wir sind, egal wie oft wir schon gestritten haben. Du warst zu 100% mit mir ehrlich, hast mir erklärt warum du es gerade einfach schwierig findest mit einer Beziehung, was ich dir bedeute, was mit deinen Exfreundinnen war - ich hab dir zugehört und verstanden. Du hast deine Fehler eingesehen und ich meine. Mit einem „ich liebe dich über alles, mein Schatz“ und einem „mein Mädchen“ als du mich noch näher zu dir gezogen hast bin ich eingeschlafen. Und doch hatte ich am nächsten Morgen Angst, dass der Alkoholpegel von dir in der Nacht doch noch höher wie gedacht war und du alles bereust, dass es dir unangenehm ist das ich da bin. Die Angst wurde verstärkt als du mir den Rücken zugedreht hast. Ich wusste nicht ob du noch schläfst oder doch schon wach bist? In der Nacht hast du mich im Halbschlaf ja auch immer nur gedrückt oder geküsst. Zum Glück hast du mir die Angst schnell wieder genommen als du nach einem Gähnen, deine Arme um mich geschlungen hast, meinen Hals geküsst hast und mit einem „du bist so schön. Guten Morgen“ wecken wolltest.
Dir hat es wieder nicht gepasst als ich gegangen bin, nach hunderten „bleib“ und noch mehr küssen hast du mich dann aber doch gehen lassen. Ohne Streit, aber auch ohne ein Wort was mit uns jetzt in Zukunft sein wird.

Sonntag, 7. Dezember 2014

07.12.2014 Geh doch endlich

Ich bin froh wenn du nicht mehr da bist. Sag mir nicht wohin du gehst. Ich habe angst ich könnte dich suchen und finden.

Die Zeit, die wir miteinander verbracht haben war schön. Aber unnötig. Wir haben zu viel Zeit darauf verschwendet uns aneinander zu gewöhnen. Und viel zu lange für jeden Frieden gekämpft. Es kommt mir vor als hätten wir uns nie leiden können. Es macht mir nichts aus wenn du nun gehst.

Du warst nur hübsch. Du bist immer noch schön. Für mich nicht mehr. Hab ich schon erwähnt wie froh ich bin wenn du endlich gehst? 

Es war nur die Aufmerksamkeit die mich blendete. Du hast mir zugehört, mir Türen aufgehalten, meine Drinks bezahlt, die Zigarette angesteckt und mir Feuer gereicht. Du hast  gesagt, du magst die Art wie ich lächle. Ich will jetzt das du gehst. 

Du hast deinen USB-Stick bei mir vergessen. Die Musik darauf haben wir gemeinsam gehört. Nimm ihn nicht mit. Aber geh. Und sag mir wohin du gehst. Ich komme mit.

Mittwoch, 26. November 2014

26.11.2014

„Hach goott.. du und deine Beziehungsdramen..“ das war der Kommentar von meinen 31 Jährigen Mitbewohner als er mitbekommen hat dass die Mädels mit mir darüber Diskutieren dass P. Geschrieben hatte. Und ich umher hupfte als hätte ich sonst was. „Und in 2 Stunden streitet ihr wieder. Weil ihr einfach nicht den Mund aufbekommt und dann gibt’s wieder das geheule. Wie immer.“ Verließ er das Wohnzimmer und brumelte weiter vor sich um zum Rauchen zum gehen. Aber diesmal war es nicht so. Wir schreiben wieder seit 3 Tagen sobald wir können, und ja, wir schreiben auch über das was wir über uns denken. Nur haben wir immer nur über das was war geschrieben. Meine Beste Freundin war auch nicht sehr begeistert, dass wir wieder schreiben. „Er hat dich total in der Hand.“ Auch wenn es alle Feministen und wahrscheinlich einfach alle Frauen nicht hören wollen, aber das ist okay so. Ich vertraue ihm, klar ist es ein wenig naiv. Aber ich habe das Gefühl dass es diesmal echt was werden könnte. Meine Mitbewohnerin meinte zu mir dass ich doch mal einen kleinen Hinweis so zum Thema Zukunft geben soll, dann kann ich es ja von der Reaktion abhängig machen, ob es was nützt oder ob meine beste Freundin und Adrian recht haben. Natürlich leichter gesagt wie getan, ich könnte ja doch wieder richtig doll verletzt werden. Aber nachdem der Umzug wieder zum Gespräch kam und daraufhin auch ein „ich vermisse dich!“ konnte ich nicht anderst.  „Jetzt ist es schon so... entweder wir machen das beste daraus oder eben nicht.. „
Seine Antwort war „Ja.Wir werden das Beste daraus machen ♥“ Und jetzt lieg ich hier nachdem ich vor zu vielen Gefühlen in Sofias Bett gesprungen bin, muss doch meine lieben Mitbewohner bei meiner Freude teilhaben lassen, und bin glücklich.

Montag, 17. November 2014

Montag: Schicksal.

Ich glaube an Karma. An Wunder. An die große Liebe und auch an Schicksal.


Glaubst du an Schicksal? An göttliche Fügung? An eine übermächtigen Kraft? Jeder von uns hat sich wahrscheinlich diese Frage schon einmal gestellt. Hat sich gefragt, ob unser Weg schon vorherbestimmt ist und wir eigentlich nur ein kleiner, unbedeutender Teil von etwas viel Größerem sind. Eine Figur auf einem Schachbrett, unfähig die Züge und den Verlauf des Spiels zu beeinflussen. Eine Marionette, gefangen in den Fäden eines Puppenspielers, der den nächsten Schritt bestimmt. Ein Charakter in einem Buch, dessen Geschichte von jemand anderem geschrieben wird.

www.contraste.org
Ich glaube an Karma. An Wunder. An die große Liebe und auch an Schicksal. Vor allem aber möchte ich glauben, dass wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen können. Dass wir selber entscheiden können, welche Türen wir öffnen und welche wir wieder schließen. Welche Türen wir immer offen lassen, aber dennoch nicht betreten und durch welche wir rennen, ohne uns noch einmal umzusehen. Dass wir selber entscheiden, welchen Weg wir nehmen, wenn wir an einer Kreuzung stehen oder ob wir einfach stehen bleiben. Im Laufe unseres Lebens treffen wir viele Entscheidungen. Falsche und richtige. Schmerzliche und Freudige. Wenn wir zurückblicken, würden wir vielleicht vieles anders machen. Andere Entscheidungen treffen. Andere Wege gehen. Alles zurückspulen. Auf Anfang. Neue Entscheidungen treffen. Neue Wege gehen. Aber wenn es Schicksal ist, sind wir dann nicht genau richtig an dieser Stelle, an der wir jetzt stehen? Waren dann nicht alle Entscheidungen, die wir getroffen haben, richtig? Oder würden wir auch an derselben Stelle stehen, wenn wir andere Entscheidungen getroffen hätten, weil es eben unser Schicksal ist? Weil wir an dieser Stelle stehen sollen, unabhängig von den Wegen, die wir genommen haben? Unabhängig davon, ob wir selber entschieden haben oder der Puppenspieler am anderen Ende der Fäden?

Ich stehe hier. Am Ende eines Weges. Oder ist es erst der Anfang? Eigentlich macht das keinen Unterschied, denn ich weiß, dass ich hier verdammt falsch stehe. In diesem Moment, an dieser Stelle. Egal, ob ich falsche oder richtige Entscheidungen getroffen habe. Egal, ob ich diese Entscheidungen selber in der Hand hatte oder sie bereits auf einer Buchseite so vorgesehen wurden. Ich stehe genau hier an dieser Stelle ohne dich. Denn ich hatte ihn gefunden. Diesen einen Menschen, der es vollkommen unwichtig gemacht hat, ob es Schicksal ist oder nicht. Ob der Weg vorherbestimmt war oder nicht. Ob ich ein kleiner unbedeutender Teil einer viel größeren Sache war oder nicht. Denn ich hatte ihn gefunden. Diesen einen Menschen. Und ich stehe genau hier - ohne dich. Und Stelle einfach alles und jeden in Frage, wie soll denn etwas falsch sein wenn es sich doch so gut angefühlt hat?

16.11.2014


Es tut mir leid der folgende Eintrag ist komplett nur geschildert und eindeutig durcheinander.. also tatsächlich ein Tagebucheintrag wie er im Buche steht. Einträge wie die die ihr sonst von mir kennt kommen aber auch wieder - keine Sorge :)



Ich kann meine Gedanken noch immer nicht ordnen, die letzten Tage oder eher das Wochenende in Kempten bei Nadja, haben mich Gefühlsmäßig wirklich gefickt. Natürlich war es mal wieder toll meine Schwester zu sehen und jeden morgen und Mittag toll bekocht zu werden. Aber ich hab auch mal wieder viel von Babs. mitbekommen und Patrick, natürlich sie ist seine beste Freundin.

Ich habe dieses Wochenende das erste mal so wirklich erfahren wie es Patrick ohne mich ging und geht. Ich glaube ich habe mich noch nie so schrecklich gefühlt, ich hatte das Gefühl dass mein schlechtes Gewissen mich von ihnen langsam auffrisst.
Er hatte sich schrecklich sehr betrunken an dem ersten Abend als ich ihn Ravensburg war. Ihm ging es so schlecht dass er bewusstlos war und sich selbst angekotzt hatte, er lag bewusstlos auf der Straße und wären seine Freunde nicht da gewesen, wäre er an seinem Erbrochenen erstickt. Man musste ihn unter die Dusche tragen und abduschen um ihn wieder einigermaßen ansprechbar zu machen. Er hat geweint. Wenn ich mich an den Abend zurück erinnere weiß ich, dass es auch mir schlecht ging, ich wollte zu ihm - ich fühlte mich allein gelassen, dabei war ich die die gegangen war. Jedoch ging es mir schon am nächsten Tag wieder gut, klar ich hatte mitbekommen dass Patrick trinken war und er deswegen kein Akku mehr hatte aber ich habe mir keine großen Gedanken darüber und über ihn gemacht, ich habe mich mit meinen Mitbewohnern bekannt gemacht und hatte Spaß mit ihnen die neue Wohnung und unser neues Leben für ein Jahr zu erkunden. Währenddessen hat er bei mir daheim Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt um einen Akku für sein Handy zu bekommen, es war Sonntag, MediaMarkt ging eher schlecht. 

Abend Nummero 2 - in der WG - ohne ihn:
Ich hatte eine tolle Zeit, ja wirklich, wir haben getrunken, Playstation gespielt und gelacht. Mittlerweile hatte er tatsächlich einen Akku von jemanden leihen können, ich weiß nicht wie viel er bezahlt hat oder wie er das geschafft hat, aber es war anscheinend echt einiges. Und wir konnten endlich schreiben, nur war ich betrunken. Ich schrieb ihm dass ich mit den anderen etwas trinke, es mir total gut gefällt, ich glücklich bin. Seinen gestrigen Abend  oder wie es ihm geht kam nicht zum Thema. Nach und nach wurde mein Schreibstil immer abgehackter und unverständlicher. Er schrieb mir dass es ihn freut dass es mir so gut gefällt, ich ihm fehle und es ihm weh tut dass er jetzt nicht auf mich aufpassen kann - so wie immer eben. Meine einzige Antwort darauf war nur ein "Hab ja jetzt Adrian und Vincent" Ich war Betrunken meine das alles nicht mehr so was ich daraufhin schrieb. Ich schrieb ihm tatsächlich nach scheiß 2 Tagen "Will dich vergessen", "mag eben gut drauf sein, ohne dich". 

Ich habe mich nicht schuldig gefühlt, hasste ihn für die Worte "vergiss mich einfach. ist das beste" fragte mich wie er mir so etwas antun konnte, wie konnte er so herzlos sein? Aber ich liebte ihn, und das wurde mir nach und nach immer mehr bewusst. Als wir nicht mehr schrieben, ich wieder in Babs war und ihn nicht mehr sah. Ich schrieb ihm, dass ich ihn vermiss, er erwiderte das er das gleiche empfindet aber mich nicht sehen will. Ich fühlte mich schrecklich, hatte Liebeskummer, hatte aber nie den Fehler an mir gesucht, höchstens weil ich Umgezogen war, jedoch war das nicht das Problem. 


In den letzten Tagen, mittlerweile wohne ich schon 3 Monate in Ravensburg, vermisste ich ihn einfach schrecklich sehr, ich dachte dass er mich nie liebte. Ich stellte alles in Frage was er je zu mir gesagt hatte, habe aber nie in Frage gestellt was ich ihm an den Kopf geworfen hatte. Ich habe seit einem Monat kein Wort von ihm gehört.

Heute habe ich von seinen ersten Tagen erfahren, habe alles Review passieren lassen. Ich fühle mich schrecklich. Wie konnte ich 3 Monate so blind sein? Patrick geht es mittlerweile gut, er konnte mich gut vergessen, wenn man so behandelt wird wie ich ihn habe, gibt es ja auch keinen anderen Ausweg. Heute sitze ich zum ersten Mal nicht im Bett und überlege mir warum es so ist wie es ist, heule nicht rum dass ich ihn vermisse, sondern akzeptiere es einfach nur. Ich habe ihn verletzt und ihm so auch die perfekte Grundlage gegeben um von mir wegzukommen. Er fängt langsam wieder an Frauen nachzuschauen. Ich kotze gleich, weil ich angewidert von mir selbst bin. Aber ich schätze, das ist alles nur gerecht so. 




Montag, 10. November 2014

Gedanken während der Guten Nacht Kippe.

Seitdem das mit uns eben so ist, wie es ist, bin ich ohne mein Handy noch nervöser, als ich es vorher schon war. Dauernd schleppe ich dieses hässliche Ding mit mir herum, das mehr einem Totschläger als einem Telefon gleicht und warte darauf, dass mein furchtbarer monotoner WhatsApp-Ton losgeht, der mir immer deine Nachrichten ankündigt.

Leider war dieser Ton seit Wochen nicht mehr der Bote für eine Nachricht von dir, weshalb ich jedes Mal auf ihn sauer bin und mein Handy am liebsten weg schmeißen und drauf spucken würde, obwohl es gar nichts dafür kann.

Stattdessen stehe ich mit ihm und einer Zigarette um halb zwei, bei 5  Grad vor der Haustür, puste den Rauch in die Nacht und wünsche mir, dass ich einmal nicht an dich denken müsste. Ich komme gerade von meinem baldigen Freund? Er hat mit heute seine Eltern und seinen Bruder vorgestellt, richtig toll mit Händeschütteln und was eben dazu gehört.. Aber anstatt ich mir mal darüber Gedanken mache, frage ich mich ob du vielleicht auch schon eine neue Freundin deiner Mam vorgestellt hast. Deine Mama hat mich total gemocht, mag sie deine Neue auch? Urgh. Jetzt hab ich doch das was ich will, ich bin kurz vor einer ernsten Beziehung und denke nur an dich. Ich mag nicht mehr an dich denken, doch das ist leider gar nicht so einfach, weil du es dir in meinem Kopf ganz schön bequem gemacht hast und anscheinend so schnell nicht wieder gehen willst. Ich fühl mich schrecklich, ich kann ihm doch nicht so viel vormachen,. es ist wohl mehr als deutlich, dass ich für dich einfach noch viel zu viel empfinde. hm.. Vielleicht machst du deinen neuen Mädels ja auch was vor und denkst insgeheim noch an mich? zumindest hin und wieder?

Aber eigentlich ist er ja auch selbst Schuld, er setzt mich total unter Druck und beschließt die Sachen einfach ohne mich. Er hätte mir doch sagen können, dass er mir seine Familie vorstellen will, dass er den nächsten Schritt wagen will? Hat er nur einmal danach gefragt was ich eigentlich will?

Aber so seid ihr Männer nun mal, eigentlich kann man euch keinen Vorwurf daraus machen, dass ihr so unheimlich trampelig und dumm seid. Dass ihr einfach mal eben so beschließt, ein Herz in euren Besitz zu nehmen und dann bei Lust und Laune den Schwanz einzieht, weil euch "der Kontakt zu kompliziert wird". Nein, eigentlich kann man das nicht und trotzdem könnte ich dir mit steigender Begeisterung mal so richtig in deine besten Stücke treten. So wie du Tag für Tag in mein bestes Stück - mein Herz - trittst und dir dabei bestimmt nichts denkst. Weil du eigentlich nie denkst und nie gedacht hast. Und bestimmt auch nie denken wirst.

Sonntag, 9. November 2014

Du Bist Nicht Er.


Ich werde dich verlassen. Das weiß ich, seit unserer dritten gemeinsamen Nacht, oder war es die zweite? Doch, es war die zweite, die erste zählt nicht, nicht mal geküsst haben wir uns.

Ich werde dich verlassen, weil ich in dieser Nacht kein Auge zu gemacht habe. Neben dir, in diesem fremden Bett, mitten in dieser fremden Wohnung. Es gab keine Möglichkeit zu fliehen, dein Arm lag auf meiner Brust. Hätte ich mich auch nur umgedreht, wärst du wach geworden und hättest mich mit deiner verschlafenen Stimme gefragt, was los sei. Mich dann fest an dich gedrückt und in den Schlaf geküsst. Aussichtslos, also.

Ich starre studenlang diese Wand an, mit Bildernvon dir und deinen Freunden, sie sind mir alle Fremd. Von ihm kannte ich alle Freunde, ja sie waren schon eigentlich alle auch meine Freunde. Ich krieg keine Luft, ich muss aufstehen, sofort. Ich stolper aus dem Bett und noch bevor du überhaupt etwas murmeln kannst, sag ich “Ich muss mal”.

Ich gehe durch deine Wohnung und verschließe jede einzelne Tür, an der ich auf dem Weg ins Bad vorbei gehe. Dein Schlafzimmer, weiter durch dein Wohnzimmer, in deinen Flur und schließlich in dein Bad. Ich atme durch, endlich. Aber hier kann ich nicht bleiben, schließlich ist es dein Bad in deiner Wohnung.

Ich kehre also zurück in dein Schlafzimmer. Ich stelle mich vor dein Bett und beobachte dich. Du siehst so unendlich schön aus im Schlaf, aber mein Herz klopft nicht ganz stark, wie damals als ich ihn angeschaut habe.. Am liebsten würde ich mich hier hinsetzen und dich die ganze Nacht beobachten und darüber nachdenken, aber du wirst wach, vom Knacken der Dielen. “Was ist los?”, fragst du also, mit diesem verschlafenen Kratzen in der Stimme. “kann nicht schlafen”, antworte ich. Du streckst deinen Arm nach mir und deutest damit an, dass ich wieder zu dir ins Bett kommen soll.

Ich kann nicht anders und leg mich wieder zu dir. Du legst den Arm um mich, flüsterst “ich bin doch da, ist alles okay” und erdrückst mich.

Darf ich dich vermissen?

Ich denke an jedes einzelne Detail, um dich in meiner Erinnerung wieder lebendig zu machen.

Deine blauen Augen, die mich immer so eindringlich anschauten, wenn es mir schlecht ging und ich es dir nicht zeigen wollte -du hast es jedesmal bemerkt.
Deine wuscheligen Haare, die sich so unglaublich weich um meine Finger schlangen. Unsere Kinder hätten gar keine Wahl, denn Locken und dicke Haare werden sie, bei uns als Eltern, soundso haben, sagtest du-wie süß, dachte ich.
Dein roter Erdbeermund, der keine Sekunde ruhen konnte und mich so liebevoll küsste. Du wirkst so beruhigend auf mich, sagtest du. Und du bist so unglaublich anstrengend, sagte ich.
Deine umwerfende trainierte aber kleine Gestalt, selbst ich konnte dir auf Zehenspitze fast direkt in die Augen schauen können. Wenn du Absätze trägst, würde es gehen, sagtest du-ich finds aber so viel schöner, sagte ich.

Du fehlst mir sehr, deine Art mich zu halten, mir zu sagen, dass ich nicht so viel nachdenken soll.

Dein Versprecher, mir zu sagen, dass du mich liebst.
Wie ruhig du wurdest wenn es um meinen Umzug oder meine Arbeit ging. Du sagtest jedes mal kein Wort - hast mich nur tief in die Augen geschaut, während ich vor den anderen von dem zukünftigen WG-Leben schwärmte.

Ich habe das Gefühl erst jetzt alles wirklich zu erleben. Damals war ich zu betäubt von dem kurzem Glück, um jede Sekunde mit dir zu genießen.

Doch darf ich dich noch vermissen? Darf ich mich fragen, wie es dir geht? Vielleicht gibt es ja inzwischen jemanden, die dir, in ihren hochhackigen Schuhen direkt in die Augen schaut.

Darf ich mich nach so langer Zeit noch nach dir sehnen und dich das vielleicht sogar wissen lassen?

Dienstag, 12. August 2014

12.08.2014

„Glaubst du wir hätten als Paar eine Chance?“ „Urgh. Nein! Niemals?“, antwortete ich. „Okay.. Also Freundschaft..!”


Unser Kennenlernen war purer Zufall, ich lernte die Freunde meiner Schwester eigentlich nicht mehr kennen, die Chemie zwischen uns stimmte sofort. Es hätte perfekt sein können, wenn ich nicht zu Beginn die Regel aufgestellt hätte, dass es niemals eine Beziehung geben wird, sondern nur ein „lockeres Ding“ – egal was auch tatsächlich zwischen uns passieren würde! War doch eine gute Idee – die letzte Trennung ewig nicht gut verkraftet und ich wurde sowieso bald umziehen. Du warst einverstanden. Ich sah in dir sowieso nicht das Risiko, dass du mir gefühlsmäßig gefährlich werden könntest, denn du warst ja eh nicht mein Typ. Sowohl optisch als auch charakterlich: Viel zu direkt und offensiv, viel zu cool für mich. Außerdem bevorzuge ich Männer mit denen ich mich über Politik und so weiter unterhalten kann. Und dann dieser Musikgeschmack! Geht gar nicht! Ich sah in dir also von Anfang an nur einen Kumpel, mit dem ich mich wohl fühlte und mit dem man ein bisschen Spaß haben könnte; die Ablenkung, die ich zu dem Zeitpunkt brauchte. Also alles bestens. Auch wenn wir uns komischer weise immer sehr sehr nah kamen und sehr aneinander hingen wenn wir betrunken waren. Ich will gar nicht wissen wie oft wir zum hören bekamen “Ach ihr seid zusammen? Wusst ich ja gar nicht. Viel Glück!”

Mit der Zeit glaubte ich jedoch eine andere Seite an dir zu entdecken, die mir durchaus gefiel: Was war nur mit deiner Coolness passiert? Warum wurdest du von Tag zu Tag einfühlsamer? Ich mochte dich von Nachricht zu Nachricht und von Treffen zu Treffen mehr. Irgendwann fing ich sogar an, deine Stimme zu vermissen, wenn wir mal einen Tag nicht beieinander sein konnten.

Und dann kam der Tag, der meine Gefühle und mich ordentlich durcheinander gebracht hat: Du machtest ein Tag zuvor mit deiner Freundin Schluss, nachdem wir die ganze Nacht miteinander geschrieben hatten und standest auf einmal in meinem Zimmer. Trotzdem würde ich den Tag am liebsten aus meinem Gedächtnis streichen, denn seitdem weiß ich wie viel ich eigentlich für dich empfinde und seither ist es komisch zwischen uns.. Ich schätze, die Gefühle sind Schuld – meine Gefühle! Warum kann nicht alles wieder so sein wie vor diesem Tag? Vielleicht war der Zeitpunkt auch einfach nicht der Richtige, denn in wenigen Tagen werde ich 100 KM weit entfernt in einer WG wohnen, weshalb ich immer abweisender zu dir wurde. Ich konnte mich nicht verlieben? Fernbeziehung war ja wohl das letzte was ich wollte? Unsere Treffen waren schnell zu Ende und bei WhatsApp wurden deine Antworten auch immer einsilbiger. Du fühltest dich von mir genervt, eingeengt und verarscht. Das war nicht meine Absicht. Ich habe dich doch nur so sehr vermisst und hatte trotzdem zu große Angst verletzt zu werden.

Seit zwei Tagen herrscht Funkstille zwischen uns. Du meldest dich doch immer – du tust es nicht mehr. Ich warte. Will mich nicht aufdrängen und bin zudem viel zu stolz, um mich selbst bei dir zu melden und dich zu fragen, wann wir uns denn endlich wiedersehen? Ob wir uns überhaupt nochmal wiedersehen bevor ich wegziehe?

Mir schwirrt der Kopf vom vielen Nachdenken: Warum meldest du dich nicht? Hast du mich etwa schon vergessen? Gibt es da etwa noch eine andere? Eine andere, die nicht so dumm ist, die dich erst korbt, eine enge Freundschaft sich aufbaut und dann urplötzlich extrem abweisend und doch anhänglich zu gleich ist? Bist du wieder bei deiner Ex – das würde mir ja sehr bekannt vorkommen.. Sagst du ihr all die schönen Dinge, die du mir gesagt hast? Ich weiß, ich darf nicht eifersüchtig sein. Habe kein Recht dazu, denn es gibt keine Beziehung – wird es wahrscheinlich auch nie geben. Auch wenn ich jetzt dazu bereit bin, das Risiko einzugehen… Andernfalls würde ich mich nur noch öfter fragen: Was wäre, wenn ich dich einfach nicht gekorbt hätte ich hab ja gewusst worauf du hinaus wolltest? Mich beschleicht jedoch das böse Gefühl, dass du gar nicht mehr dazu bereit bist, irgendetwas für mich zu riskieren oder deine Freiheiten für mich aufzugeben, denn sonst hättest du dich wahrscheinlich schon längst bei mir gemeldet…

Du fehlst mir. Viel zu sehr. Ich denke an dich. Viel zu oft.

Dienstag, 12. November 2013

12.11.2013: Vergiss mich

Vermiss mich, nein vergiss mich. Ich habe dir nichts mehr zus sagen... 

Vergiss jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde, vergiss alles. wir haben uns nichts mehr zu sagen. Du kamst in mein Leben und ich dachte ich würde es schaffen. Du hast mir das Gefühl gegeben jemand besonderes zu sein. Du hast wirklich alles gemacht. Jetzt stehst du vor mir und willst das ich dir verzeihe?
Ganz ehrlich, so tief muss man erstmal sinken. Du wolltest es richtig stellen. Jetzt stehst du da und alles ist eine Lüge, jedes Wort, jede Berührung, jeder Moment.
Ich dachte du bist einer der mich retten kann, aber du kannst es nicht. Du hast es nicht verdient hier zu sein, Ich liebe dich, ich kann dir nicht böse sein. Ich will nicht mehr. Ich will dich nicht mehr in meinem Leben haben. Du hast es versaut.
Vergiss jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde. Vergiss einfach alles und an neu an. Ohne mich.